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Der Schwarze Schwan wird weiß geredet

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Geschrieben am 01.11.2010, um 11:55
Autor: Robert A. Sedlák
Der Schwarze Schwan wird weiß geredet

Bis zum 17. Jahrhundert waren die Europäer davon überzeugt, dass alle Schwäne weiß sind. Nachdem Australien entdeckt wurde, mussten sich die Europäer korrigieren. Schwarze Schwäne sind eine Realität. Wie gehen Organisationen mit „Schwarzen Schwänen” um?

Organisationen tendieren dazu, etwas Unerwartetes in etwas Erwartetes umzudeuten, sodass das eigene Bild von der Welt bestätigt werden kann.

Wie kann man dieses Phänomen erklären? Organisationen haben ihre eigenen Geschichten und Bilder. Die Vergangenheit wird als Modell für die Zukunft genommen. Somit schaffen sich Organisationen ihre eigene Konstruktion über die Wirklichkeit, oftmals ohne Bezug zur Realität. Wenn es keine „Schwarzen Schwäne” gibt, dann werden sie auch nicht wahrgenommen. Die Folgen sind, dass Phänomene entweder nicht gesehen oder falsch gedeutet werden.

Das Problem der Selbstbezüglichkeit von Organisationen schlägt zu. Einige Folgen davon sind: Finanzkrise, Fehleinschätzung von Risiken, Unvorhergesehenes mit massiven Folgen. Die Wirklichkeit ist chaotisch, überraschend und unberechenbar. Wer weiß, dass es einen „Schwarzen Schwan” gibt, ist den sogenannten Experten sehr kritisch gegenüber und glaubt nicht mehr daran, dass die Zukunft errechenbar ist.

Was können Organisationen tun, um den „Schwarzen Schwan” zu erkennen und darauf adäquat zu reagieren? Wie können Organisationen die Fähigkeit entwickeln, den „Schwarzen Schwan” nicht weiß zu reden? Was können Organisationen tun, um einen vorausschauenden Prozess der Selbsterneuerung zuzulassen?

Diese Fragen beantworten wir Ihnen gern mit unserem Praxis-Tool „Die vorausschauende Selbsterneuerung” oder durch einen, für Sie kostenlose Online-Dialog.

Fordern Sie gerne kostenlose Informationen hier an.

Schlagwörter: Change Management, Selbsterneuerung Kategorien: Konzepte Neuere Systemtheorie
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